Die nervigsten 5 Pendlertypen

beobachter

Sie sind überall. In jedem Zug, auf jeder Strecke, an jedem Bahnhof. Es gibt sie in mehrfacher Ausführung, gross und klein, jung und alt. Die Rede ist von den nervigsten Pendlern aller Zeiten, mit denen du zu Stosszeiten gnadenlos und knallhart konfrontiert wirst:

Der Gutmensch

Er findet alles gut. Wirklich alles. Die Zugverbindung, den Kaffee, die Billetautomaten, den Mülleimer und vermutlich auch die verschmierten Fensterscheiben. Und das teilt er seinem Gesprächspartner auch unermüdlich und unaufgefordert mit. Man kann nur rätseln, wo er diese ganze positive Energie hernimmt. Vielleicht kann er störende Alltagsdinge einfach gut ausblenden oder er raucht zum Frühstück etwas anderes als eine gewöhnliche Zigarette. Man weiss es nicht so genau.

gutmensch
Findet alles toll, ist immer begeistert: Der Gutmensch.

Der Beobachter

Er starrt dich ununterbrochen an. Beobachtet jede deiner Bewegungen. Und wenn du glaubst, es bewirkt etwas, wenn du zurückstarrst, dann täuschst du dich gewaltig. Diese Spezies Mensch ist nämlich – im Gegensatz zu dir – vollkommen immun gegen die taxierenden Blicke anderer.

beobachter
Starrt andere pausenlos und ohne mit der Wimper zu zucken an: Der Beobachter.

Der Englisch-Hipster

Sein Wortschatz ist beneidenswert. Er bewegt sich irgendwo zwischen Anglizismus und Denglisch. Klar, dass er während der Zugfahrt nicht einfach nur chillen kann. Er muss alle seine Businesspartner anrufen und sich um seine Deadlines kümmern. Und zwar lautstark, sodass das ganze Abteil spätestens bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof seinen Terminkalender kennt.

business hipster
Kann man auch an der markanten Brille und den modischen Accessoires erkennen: Der Englisch-Hipster.

Der Musikjunkie

Er dröhnt seine bemitleidenswerten Ohren mit dem Beat aus seinen riesigen Kopfhörern zu. Wer neben ihm sitzt, muss mithören. Und sich damit abfinden, dass der Rapfreak eineinhalb Sitze braucht und immer schön im Takt mitzuckt.

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Seine Kopfhörer sind drei Mal grösser als seine Ohren: Der Musikjunkie.

Der Kaugummikauer

Er schmatzt. Laut. Mit offenem Mund. Unaufhörlich.

kaugummi
Zeigt beim Kauen tiefe Einblicke: Der Kaugummikauer.

 

Extrem wichtiger Hinweis: Aus reiner Bequemlichkeit habe ich überall die männliche Form verwendet. Natürlich ist die weibliche Spezies ebenso gemeint. Wir wollen ja schliesslich alle, dass dieser Text einen gendergerechten Eindruck hinterlässt.

 

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2 comments

  1. Haha…ja, da muss man noch nicht mal Pendler sein, da reicht schon ein kurzes Stück mit den Öffentlichen, um seine Mitmenschen ganz weit weg zu wünschen.

    Zum Glück passt in meinen Smart ausser meiner Handtasche und mir nicht viel rein 😉 …nur ausgewählte Mitmenschen. Ab und an…

    Herzliche Grüße
    von

    Kerstin

    1. Das stimmt, irgendwie nervt man sich beim Mitfahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln viel schneller über seine Mitmenschen, als man es vielleicht in anderen Situationen tun würde. Wer weiss, vielleicht nerven sich die anderen ja auch manchmal über mich? 😉

      Ich bevorzuge definitiv auch mein Auto. Nur liegt mein Arbeitsplatz mitten in einer grösseren Stadt (für Schweizer Verhältnisse). Dort mit dem Auto reinzufahren, ist die reinste Folter. Überall Ampeln, Autos, Fussgänger, Trams, Fahrräder … und wenn man nach der turbulenten Fahrt endlich am Ziel angelangt ist, wird man von der gnadenlosen Erschöpfung übermannt. 😀

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